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Blasen und Druckstellen beim Inline-Skaten vermeiden: 7 Tipps

Speedskater auf einer Landstraße bei Abendsonne

Blasen, Scheuerstellen und Druckpunkte gehören zu den häufigsten Gründen, warum eine Skate-Tour früher endet als geplant. Gerade enge Speedskates und neue Schuhe können anfangs reiben. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Passform, passenden Socken und einem dünnen Neoprenschutz lassen sich die meisten Probleme vermeiden.

Wie entstehen Blasen beim Skaten?

Blasen entstehen, wenn die Haut wiederholt gegen den Schuh reibt. Wärme und Feuchtigkeit verstärken den Effekt, weil aufgeweichte Haut empfindlicher ist. Typische Ursachen sind:

  • ein Schuh, der zu groß ist, sodass die Ferse beim Abdruck rutscht
  • ein Schuh, der zu klein oder an einer Stelle zu eng ist und drückt
  • neue Schuhe, deren Schale oder Innenschuh sich noch nicht an den Fuß angepasst hat
  • dicke oder feuchte Baumwollsocken, die Falten werfen
  • lange Distanzen und hohe Temperaturen

Sieben Tipps gegen Blasen und Druckstellen

  1. Die richtige Größe wählen: Der Fuß soll fest sitzen, ohne zu drücken. Die Ferse darf nicht anheben. Unsere Größentabelle hilft bei der Auswahl.
  2. Neue Skates einfahren: Starten Sie mit kurzen Runden und steigern Sie die Distanz langsam.
  3. Schale anpassen lassen: Viele Speedskate-Schalen lassen sich durch Wärme formen. So verschwinden Druckpunkte an Knöchel oder Ballen oft schon nach einer Anpassung.
  4. Dünne Funktionssocken tragen: Sie transportieren Feuchtigkeit nach außen und werfen keine Falten.
  5. Richtig schnüren: Vorne etwas lockerer, im Bereich des Spanns fester – so sitzt die Ferse sicher, ohne dass die Zehen eingeengt werden.
  6. Auf Warnzeichen achten: Rötungen und Brennen sind die ersten Signale. Wer dann eine Pause einlegt, verhindert oft die Blase.
  7. Empfindliche Stellen schützen: Ein dünner Neoprenschutz direkt auf der Haut verringert die Reibung deutlich.

Ankle Booties: Neoprenschutz direkt auf der Haut

Ankle Booties sind dünne Neoprenstrümpfe mit fast nahtloser Verarbeitung. Sie werden auf der blanken Haut getragen und einfach unter die normale Sportsocke gezogen. Die Reibung findet dann zwischen Neopren und Socke statt – nicht mehr auf der Haut. Ankle Booties gibt es in drei Stärken:

  • 1 mm: ultradünn, für Sportler, die direkten Kontakt zum Schuh brauchen – zum Beispiel Speedskater und Eisschnellläufer
  • 2 mm: für ambitionierte Sportler mit stärkeren Blasen und Scheuerstellen, etwa beim Inline-Skaten, Joggen oder Langlaufen
  • 3 mm: für lose oder unpassende Schuhe, zum Beispiel beim Wandern

Etwas weicher und mit mehr Polsterung als die klassische 1-mm-Variante ist der Ankle Bootie SKIN aus besonders dehnbarem Super-Stretch-Neopren. Für Blasen im Zehenbereich gibt es die Toe Booties, die sich auch mit Ankle Booties kombinieren lassen. Eine Alternative sind die Powerslide Footies. Alle Modelle finden Sie in unserer Kategorie Ankle Booties.

Wenn nichts mehr hilft: Schuh nach Maß

Manche Füße passen in keinen Serienschuh – etwa bei sehr schmaler Ferse, breitem Vorfuß oder Fehlstellungen. Dann kann ein Schuh nach Maß die Lösung sein. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Kategorie Custom-Made Boots. Welche Skate-Art grundsätzlich zu Ihnen passt, lesen Sie im Ratgeber Speedskates oder Fitness-Skates?

Und wenn die Blase schon da ist?

Kleine Blasen sollten Sie möglichst nicht öffnen und mit einem Blasenpflaster schützen, bis die Haut abgeheilt ist. Bei offenen, entzündeten oder immer wiederkehrenden Stellen lassen Sie sich bitte ärztlich beraten.

Haben Sie Fragen zur Passform oder zur richtigen Stärke der Ankle Booties? Rufen Sie uns an unter +49 (0) 77 20 / 34 70 6 oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.

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